Schweizerischer Modistinnenverband SMV

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Berufsbild

Die bisherige Berufsbezeichnung „Modistin“ ist im Zuge der neuen Bildungsverordnung in „Bekleidungsgestalter/in Schwerpunkt Kopfbedeckung“ umbenannt worden. In den Ateliers werden Kopf-bedeckungen aus unterschiedlichsten Materialien in vielfältigen Formen von Hand gefertigt. Massarbeit und handwerkliche Perfektion sind unsere Stärken. Individuelle Beratung, Erfüllung der Kundenwünsche und Dienstleistung rund um den Hut bietet das Fachgeschäft, z.B. das Auffrischen, Reinigen und Restaurieren von Hüten, sowie das Anpassen der Hutgrösse.

Filz - das Natur­produkt aus Tierhaaren

Die Fähigkeit von Filz, sich durch Wärme, Wasser und Druck innig und untrennbar zu verbinden, ist einzigartig. Im Winterhalbjahr werden Filzrohlinge am Dampf in Form gezogen. Der hoch­wertige Hasenhaarfilz spendet Wärme, reguliert den Feuchtigkeitsaustausch und ist strapazierfähig – beste Eigenschaften für einen komfortablen Winterhut.

Stoffe – Leder – Pelze

Aus verschiedensten Stoffen und Leder nähen wir nach Schnittmuster alle Arten von Hüten, Mützen und Stirnbändern. Die fachgerechte Verarbeitung von Pelzen und Fellen wird in der dreijährigen Ausbildung erlernt.

Garnituren

Wenn man einen Blick auf die reiche Vielfalt der Garnituren wirft, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Federn, Seidenblumen, Schleier, Tüll, Broschen, Strass, Bänder und Hutnadeln inspirieren zu schlichten bis wagemutigen Kreationen.

Geflechte aus Palmenfasern oder Stroh

Der berühmteste Vertreter der Sommerhüte ist der Panama. Das Flechtmaterial liefert die Toquillapalme aus Ecuador. Auch in Asien werden verschiedene Pflanzenfasern von Hand zu Rohlingen geflochten, so z.B. die Sisalfaser. Die Rohlinge werden mit viel Fingerspitzengefühl auf Hutformen aus Lindenholz verarbeitet. Der leichte Strohhut ist in vielen Farben erhältlich. Strohborten werden auf der Strohnähmaschine zu Hüten vernäht.

Fachstellen raten zum Hut als wichtigen Sonnenschutz!